Wissen: Frühjahrsmüdigkeit

Das erste Grün an den Bäumen, die ersten Blumen kämpfen sich mühsam ans noch kühle und spärliche Sonnenlicht. Doch wir möchten am liebsten das Gegenteil; uns nur noch tiefer in die Kissen wühlen und schlafen, schlafen und nochmals schlafen. Doch woran liegt dies, wann und bei wem tritt wirklich die Frühjahrsmüdigkeit auf und vor allem wie wird man sie wieder los?

Doch das ist genau das Falsche: Das beste Rezept gegen Frühjahrsmüdigkeit ist nach draußen zu gehen und sich zu bewegen. Der Körper muss sich nach dem Winter erst wieder an die wärmeren Temperaturen gewöhnen. Tatsächlich verengten sich während der kalten Jahreszeit die Blutgefäße ein wenig und in den ersten warmen Tagen – wenn die Frühjahrsmüdigkeit in der Regel auftritt – weiten sie sich wieder: Das führt zu einem niedrigerem Blutdruck und dadurch zur Schläfrigkeit. Dann sind da natürlich noch die Hormone, speziell der Melatoninspiegel: Und gerade nach den langen Wintermonaten ist unser Blut voll mit diesem klassischen Schlafhormon, dessen Ausschüttung durch Tageslicht gehemmt wird. Und davon gibt es im Winter nun mal deutlich weniger.

Doch führt dies nicht bei jedem zum Wunsch, die Decke über den Kopf zu ziehen: Menschen mit niedrigem Blutdruck sind in der Regel häufiger betroffen und auch bei Frauen tritt die Frühjahrsmüdigkeit öfter auf als bei Männern.

Die gute Nachricht für alle Fitness-Sportler: Training ist die beste Prophylaxe. Wer auch im Winter regelmäßig im Fit.as.well trainiert hat oder sich sonst fit gehalten, hat deutlich weniger Ärger mit der Frühjahrsmüdigkeit und kann den Frühling und die ersten warmen Tage auch richtig genießen.

Fitness-Rezept: Zucchini-Fritatta

Leicht und luftig liegen geraspelte Zucchini und Möhren in einer lockeren Eiermasse. So schmeckt ein sonniger Frühlingstag in Spanien. Und mit den Mineralstoffen und Spurenelementen der Zucchini, wie Kalium, Phosphor, Kalzium, Eisen, Selen, Mangan und Zink kann man danach auch ruhig ins Schwitzen kommen.

Das ist drin/Portion:
Kalorien: 358 kcal
Protein: 25 g
Fett: 21 g
Kohlenhydrate: 15 g

So lange dauert’s:
Vorbereitung: 5 Minuten
Kochzeit: 20 Minuten

Wenn ihr Fragen zu eurer Ernährung habt, helfen wir euch gern. Fragt einfach eure Trainerinnen und Trainer in der Sauna- & Fitnessinsel.

Wenn ihr Fragen zu eurer Ernährung habt, helfen wir euch gern. Fragt einfach eure Trainerinnen und Trainer in der Sauna- & Fitnessinsel.

Das brauchst Du für 2 Portionen:

  • 400 g Zucchini
  • 200 g Möhren
  • 2 Schalotten
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 EL Öl
  • 4 Eier (Kl. M)
  • 3 EL Milch 1,5% Fett
  • 3 EL Parmesan
  • Salz, Pfeffer

So geht’s:
1. Backofen vorheizen (Umluft 180 Grad).
2. Auflaufform dünn mit Öl auspinseln und im Ofen auf mittlerer Schiene vorheizen lassen.
3. Währenddessen Zucchini waschen, Möhren und Schalotten schälen.
4. Zucchini und Möhren raspeln, Schalotten in feine Streifen schneiden.
5. Rosmarinnadeln abzupfen und hacken.
6. Parmesan reiben und mit den Eiern und der Milch verquirlen.
7. Öl in einer Pfanne erhitzen, Gemüse und Rosmarin bei mittlerer bis starker Hitze 3 Minuten braten, anschließend salzen und pfeffern.
8. Die vorgeheizte Auflaufform aus dem Ofen nehmen, das angebratene Gemüse locker einfüllen und das Ei-Milchgemisch zugeben.
9. Auf mittlerer Schiene ca. 15-20 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

Abnehmen trotz Nudeln

Wer abnehmen will, tut sich mit Nudeln schwer. Doch diese Tipps helfen Ihnen, damit Sie nicht gänzlich auf dieses beliebte Lebensmittel verzichten müssen:
Das Timing ist entscheidend
Pasta sollte man wenn möglich zum Mittagessen genießen. Die enthaltenen Kohlenhydrate liefern Power für die zweite Tageshälfte. Am Abend blockieren sie jedoch die Fettverbrennung und können dick machen.
Volles Korn
Komplexe Kohlenhydrate, die in Vollkornnudeln stecken, halten den Blutzuckerspiegel konstant. Das kostet den Stoffwechsel mehr Energie und macht länger satt. Wer keine Vollkornnudeln mag, kann sie mit normalen Nudeln 1:1 mischen. So ist der Eigengeschmack nicht so stark.
Al dente kochen
Bissfeste Nudeln werden langsamer zerlegt. Somit bleibt der Blutzuckerspiegel länger konstant und damit auch das Sättigungsgefühl länger erhalten.
Aufgewärmt ist besser
Nudeln verändern beim Abkühlen ihre Struktur. Kohlenhydrate werden in resistente Stärke umgewandelt, die sich im Körper nicht aufspalten lässt. Durchs Aufwärmen verstärkt sich der Effekt noch.
Clever kombinieren
Was der Nudel an Ballaststoffen fehlt, kann leicht durch die Soße kompensiert werden. Viel Gemüse mit wenig Fett ist ideal.